Roman Braun: Practitioner!

Erfahrung von Helga S.

Für den Sommer 2016 war es mein Ziel den NLP-Practitioner bei Trinergy International zu absolvieren. NLP, Neuro-Linguistisches-Programmieren, soll das Leben bereichern und eine Chance bieten sich selbst besser kennenzulernen. Kommunikations- und Persönlichkeitsentwicklung waren meine angestrebten Ziele. Ich sah den Trinergy-NLP-Practitioner bei Roman Braun als Möglichkeit der Weiterbildung und Weiterentwicklung. Raus aus dem Alltag und hinein in ein neues Abenteuer!

Roman Braun ist der Haupttrainer bei Trinergy International und leitete auch den Practitioner an dem ich teilnahm. Roman Braun begegnet einem häufig in den Medien, als Coach von Spitzensportlern bis hin zum Experten im Fernsehen, deshalb war ich schon sehr gespannt auf ihn.

Ende Juni war es dann soweit. Der Tag war gekommen, an dem das Seminar starten sollte. Voller Vorfreude und mit ein wenig Anspannung startete ich in diesen Tag. Meine Hoffnung war es, nach Ende des Practitioners mein Potential noch besser nutzen zu können. Fragen die ich mir allerdings davor stellte waren: Was würden für Aufgaben und Möglichkeiten  auf mich warten? Würde ich mich oft überwinden müssen?

Das Ankommen im Seminarhotel war überaus herzlich und freundlich. Es fühlte sich gut an. Zahlreiche Mitarbeiter und Helferlein von Roman Braun warteten schon in der Eingangshalle auf die ankommenden Teilnehmer und begrüßten uns mit einem strahlenden Lächeln. Der Saal war gut mit Teilnehmern gefüllt und pünktlich begann das Seminar. Roman Braun betrat die Bühne und begrüßte uns. Ich empfand Ihn als sympathischen Vortragenden. Roman Braun ist gewitzt, locker, und vermittelt Inhalte auf Grund von viel Wissen und Lebenserfahrung. Häufig verpackt er Inhalte als Geschichten. Diese anschaulichen Beispiele haben es mir leichter gemacht mir Situationen vorzustellen und mehr aus dem Seminar zu behalten. Zumindest war das mein Gefühl. Es war eine positive Stimmung im Saal und es wurde viel gelacht.

Roman Braun versuchte die Teilnehmer des Practitioners immer wieder aus ihrer Komfortzone zu locken, ihnen ungewohnte und ungewöhnliche Aufgaben zu stellen und sie damit auch ab und an zu überfordern. Die Ressonanz von vielen Teilnehmern aus der Gruppe war, dass Roman Braun sie zum Nachdenken und zur Selbstreflexion angeregt hat. Nach meinem Empfinden muss man offen sein für Neues und auf Menschen zugehen wollen, um beim Trinergy-NLP-Practitioner möglichst viel mitnehmen zu können und Freude daran zu haben.

So war es der Wunsch von Roman Braun, dass nach jeder Pause (die sehr selten waren), andere Plätze im Raum eingenommen werden sollten. Zwar etwas ungewohnt am Beginn  – sind wir doch alle Gewohnheitstiere – aber im Endeffekt spannend, weil man mit jeder neuen Einheit neue Gesichter neben sich hatte. Was die Pausen betrifft, so sind diese wie oben erwähnt selten. Es gibt eine lange Mittagspause, aber  dazwischen kaum Pausen. So kann es mal der Fall sein, dass der Magen knurrt. Pünktliches Mittagessen, eine Routine, die über den Haufen geworfen wird. Es ist allerdings auch in gewisser Weise verständlich, dass Roman Braun wichtige Inhalte nur ungern unterbrechen möchte und oft kommen einem im Plenum sitzend drei Stunden sowieso nur wie eine Stunde vor.

Zusätzlich zum Vortrag kommen regelmäßige Gruppenübungen. Selten waren es Einzelübungen, oft führt man die Übungen beim Practitioner in Kleingruppen aus. Viele der Übungen konnten auf Grund des wunderbar warmen Wetters im Freien durchgeführt werden. Immer dabei waren zahlreiche Co-Trainer, die man zu Rate ziehen konnte wenn man während der Übung Fragen hatte oder sich in der Gruppe uneinig war. Die Co-Trainer waren gut geschult und beantworteten mit viel Geduld unsere Fragen.

Eine der ersten Übungen blieb mir besonders im Kopf. Wir hatten vor Seminarbeginn jeweils ein Kinderfoto abgegeben, welches uns im Alter von 0-3 Jahren zeigen sollte. Im Seminar gab Roman Braun dann den Auftrag jeder solle ein Kuvert mit einem Babyfoto ziehen und im Anschluss die dazugehörige Person im Saal finden. Schwerer als gedacht! Ich hatte ein Babyfoto gezogen! Ich denke bis zum Ende der Übung habe ich bereits dadurch zwei Drittel der Practitioner-Gruppe gekannt. Ich hoffe das sagt nichts über meine Menschenkenntnis aus.

Durch die Gruppenarbeiten lernte man die anderen Teilnehmer sehr schnell kennen. Je nach Gemütszustand konnte man in der Mittagspause entscheiden, ob man sich an eine Gruppe anhing die in ein Lokal zum Mittagessen ging, oder ob man sich nur im Supermarkt um die Ecke etwas holte und sich mit einer Gruppe dann zum Picknick in der Wiese traf.

Was die Inhalte des Practitioner Seminars betrifft, so war für mich als Neueinsteiger schnell erkennbar wer sich schon länger mit der Thematik von NLP befasst hat, besonders eingelesen ist, oder vielleicht bereits einen Beruf ausübt der in die Richtung geht. Roman Braun können während dem Seminar jederzeit Fragen gestellt werden.  Er  bereitet Inhalte so auf, dass sie verständlich sind und nicht langweilig werden.  Durch die Übungen die er initiiert wird man angeregt nachzudenken und sich anschließend auszuprobieren. Von den genauen Inhalten des Plenums sowie zu den vielen Übungen möchte ich nicht zuviel verraten. Das muss man selbst erleben!

Das Seminar war cool und ich würde es jedem weiterempfehlen. Alle waren wahnsinnig freundlich, motiviert, engagiert und aufgeschlossen. Ein Ort an dem man sich wohlfühlen konnte. Man muss schon sagen, die neun Tage sind anstrengend und fordernd. Nicht selten fühlte ich mich überfordert und unsicher. Ich stellte mir oft die Frage ob ich eine Übung gut meistern würde. Jede Übung war jetzt im Nachhinein gesehen eine Bereicherung und verlangte zum Teil von mir meinen Perfektionismus abzulegen. Phasenweise denkt man, man geht an seine Grenzen und kann nicht mehr. Vier der neun Abenden sind außerdem lang, was heißt, dass das Seminar bis Spätabends dauert. Die Gastvortragenden waren abwechslungsreich und bei so manchem kam man ordentlich ins Schwitzen. Zuviel wird an dieser Stelle aber nicht verraten!

Ich werde auf jeden Fall einiges in meinen Alltag mitnehmen. Vermutlich wird das Seminar noch einige Zeit nachwirken. Ich überlege jetzt den Practitioner Master bei Trinergy International und Roman Braun anzuhängen.

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